Wo soll's für mich hingehen in Q4?
Montag, August 24, 2009 | Tags: Düsseldorf, Frankfurt, Köln, München, Stuttgart, twtpoll | 0 Comments
Wahllose Gedanken meets Hamburg, eine Perle feat. Premiumfernsehen
Ach ja, es ist mal wieder Zeit für wahllose Gedanken - einfach weil ich schlichtweg keine Zeit habe über irgendwas ausführlicher zu schreiben. Ich hab sie jetzt eigentlich auch nicht, aber mag grad auch einfach nichts Sinnvolles tun. Ausnahmsweise. Und deswegen nutz ich jetzt einfach mal meinen Twitter-Account als Notizzettel der letzten Tage, um nichts zu vergessen. Es folgt eine Abarbeitung der Geschehnisse (oh, heftiges Wort) seit Freitag.
Der fing schon super an: eine Mitfahrgelegenheit sollte mich mal wieder nach Berlin bringen, woraus aber nichts wurde. Fast am Hamburger Hauptbahnhof angekommen, schellte das Telefon. Unfall. Auto kaputt. Vom Lastwagen überrollt. Naja, fast - also angefahren. Schnell Freund und Helfer Bahn nach einem Ticket gefragt, gab es auch - für sagenhaft günstige 61,20 Euro. Waren schon die vergünstigten Konditionen. Und einen Sitzplatz auf dem Boden des ICE gab's gratis oben drauf. Oh, ich hätte fast die dreiunddreißig Minuten Verspätung vergessen zu erwähnen, die der Zug schon in Hamburg hatte. Über die weiteren Umstände, die so eine Fahrt mit sich bringt, hatte ich ja schon einmal berichtet.
Der restliche Tag wurde dann glücklicherweise besser, also deutlich besser. Ich hatte geladen zum Trällern unter Einfluss von Röstaromen. Tolles Wortspiel, ich klopf mir noch heute dafür auf die Schulter. Nach gemeinschaftlichem Frühjahrputz und ausgiebiger Shoppingtour gab's Fleisch und Wurscht, frisch von den glühenden Holzkohle gebräunt. Nachdem die Ins und Outs der Schürzen dieser Welt ausgemacht waren, ging's an die Beschaffung des gesangstechnisch notwendigen Equipments mit anschließendem, witterungsbedingten Fahrservice. Matze und Rudi gaben sich mit'm Bierchen in der Kralle an diesem Abend zum verdammten dritten Mal die Ehre: Friedrichshain in Extase, gut, dass die Ringbahn in den Schienen blieb. Wer jetzt noch mehr sehen und auch hören will, der suche selbst im Facebook danach - ich verlink' die Fotos und dieses unsägliche Video jedenfalls nicht.
Samstag begann mit einer sportlichen Tageshälfte: ich konnte mich kaum entscheiden, ob ich dem Qualifying in Barcelona oder dem Aufstieg der Unioner visuell oder der Niederlage meiner Nulldreier in Halle auditiv folgen sollte. Aufstieg adé, also nicht rechnerisch, aber endgültig. Es folgte die Bundesliga-Konferenz, an dieser Stelle vielen Dank nach Stuttgart. Eine Träne für das Exil konnte ich ja erst am Sonntag verdrücken. Danach schnell in die o2 World zu ALBA, ging gegen Oldenburg - das Ergebnis müsste ich jetzt googlen, die Hauptstadt hat jedenfalls gewonnen. Die Nacht schloss mit dem Morgen und der Vernichtung der bereits verstorbenen Fleischreste des Vortags.
Und hier kommt das Premiumfernsehen ins Spiel: Schwiegertochter gesucht! Die bewegende Geschichte von Hartmut und Nicole begleitete uns durch den Abend, einfach nur schön. Wer daran auch noch einmal zurückdenken möchte, hier die komplette Playlist auf YouTube.
Mein Sonntag gestaltete sich relativ entspannt, irgendwo zwischen der Sonne über den Dächern und nicht bearbeiteten, aber immerhin erstellten ToDo-Listen. Davon gab's Montag nach meiner Rückkehr nach Hamburg noch mehr, also von den Aufgaben und ihren Sammlungen. Arbeiten sich auch nicht wirklich ab, dafür geht das Arbeiten jetzt schon meist bis zwanzig Uhr. Nachfolgende Anrufe nicht ausgeschlossen. Und so seh ich grad gar nicht viel von der schönen Stadt und dem schönen Wetter, aber dafür sind's auch nur noch zwei Tage bis zum Wochenende. Puuuuuh.
Während ich das geschrieben hab, kam auch mein Abendessen an - musste heute mal sein. Und die Liga bleibt spannend, durfte ich gerade auf dem Handy bewundern. Ich mach jetzt doch noch ein bisschen was Produktives und dann geht's ab in die Nacht, heute mal zu verbringen zwischen Decke und Kissen.
Dienstag, Mai 12, 2009 | Tags: ALBA, Bahn, Berlin, EWE Baskets Oldenburg, Facebook, Formel 1, Hamburg, Matze und Rudi, Nulldrei, o2 World, Schwiegertochter gesucht, Stuttgart, Twitter, Union, YouTube | 0 Comments
Wahllose, heute sportliche, Gedanken
Es ist mal wieder Zeit für's Bloggen via Handy, schließlich bin ich gerade zum fünften Mal innerhalb von dreizehn Tagen auf den rund 300 Kilometern zwischen Berlin und Hamburg - und viel sinnvollere Dinge habe ich gerade nicht zu tun. Der Bus ist voll, für den Laptop bleibt kein Platz und der Kollege neben mir hat die Lektüre, die ich jetzt gut gebrauchen könnte: 11 Freunde.
Und in den Zusammenhang fällt mir direkt ein Thema ein, zu dem ich mich hier noch gar nicht geäußert hab: die Klinsmann-Entlassung. Ich verstehe sie - und doch irgendwie nicht. Hätte der Vorstand denn nicht schon bei seiner Verpflichtung wissen müssen, auf was man sich mit Klinsmann einlässt? Das Wissen besitzen, dass man jemandem wie Klinsmann weitreichende Handlungskompetenzen zugestehen muss. Wenn man jetzt zurückblickt, war das Projekt doch schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt. Und doch habe ich meine Meinung geändert: während ich in der Zeit vor Barcelona '09 noch dachte, die Klinsmann-Geschichte bräuchte einfach noch Zeit, bin ich nun der Ansicht, dass die Liason JK-UH-KHR einfach ein großes, teures Missverständnis war. Mein Umschwung ist ganz einfach zu erklären, ich dachte zunächst, das dünne Spielermaterial ist schuld an den Ergebnissen - ist es sicherlich auch, nur mit der Einschränkung, dass der Vorstand eben nicht bereit war und gewesen wäre, für Klinsmann anderes zu beschaffen. Siehe Donovan. Siehe van Bommel. Siehe Rensing. Siehe Podolski. Ob nun Heynckes oder Peter Neururer auf der Bank sitzt, ist mir eigentlich herzlich egal, Hauptsache, er ist in vier Wochen weg.
Um noch kurz auf die Ligalage einzugehen: bis gestern um 15:30 Uhr war der VfB für mich der Topfavorit auf die Meisterschaft, inzwischen ist es Wolfsburg. Aber die beiden spielen ja am nächsten Wochenende gegeneinander, da kann sich alles ändern, da kann der VfB wieder dick im Geschäft sein, die Bayern wieder fast aus eigener Kraft Meister werden. Hertha und Hamburg haben sich durch eben ein solches direktes Duell heute wohl aus dem Titelkampf verabschiedet.
Drei Ligen tiefer sieht es nicht mehr so gut aus für meine Nulldreier. Hatte man das direkte Duell mit Holstein in der vergangenen Woche gewonnen, wäre man jetzt punktgleich mit den Störchen Zweiter, so langt's zu Platz 3 und sechs Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter, der heute ohne Punkte gegen Halle blieb. Die Hallenser sind somit weiterhin mit guten Chancen auf den Platz an der Sonne unterwegs und am kommenden Wochenende unser Gegner. Am Maifeiertag gastierte die zweite Mannschaft von Hansa Rostock im Karli, durch Tore von Daniel Frahn und Jimmy Hartwig hieß es an diesem sonnigen Freitagnachmittag zwei zu null für die Guten und in diesem Fall auch Besseren.
Genug Gedanken gefasst, Hamburg ist zwar noch ein gutes Stück entfernt, aber meine Daumen wollen nicht mehr so recht mit der Handy-Tastatur harmonieren.
Es ist wieder Zeit für wahllose Gedanken
Ja, wieder gab's drei Tage keinen Eintrag, dann muss ich das jetzt wohl wieder im Schnelldurchlauf nachholen. Wieso gab's keinen? Mein Terminplan ist so voll wie lange nicht mehr, vielleicht wie noch nie. Die Lücken kann ich locker mit ToDo's ausfüllen. Aber neun von siebzehn Wochen ohne Urlaub sind geschafft: Schulung, Theorie, Klausuren, Schulung, Projekt - dann ist es schon soweit. Beim Blick in meinen Kalender konnte ich mich gestern trotzdem freuen: dank Ostern gibt's sechs freie Tage in Folge zwischen Klausuren und Schulung - und das ohne einen einzigen Urlaubstag zu verschwenden. Wahnsinn!
Was soll ich eigentlich groß von meinem Wochenende berichten? Es war irgendwie gewöhnlich, mein Schlafrhythmus ist wie so oft im Arsch, kann aber dank Schlafdefizit wohl schnell wieder vorlesungstauglich angepasst werden. Krank bin ich auch, zumindest würden andere Leute das so nennen - hab' ich aber keine Zeit für. Ach ja, Jimi Blue erfreute mich zu allem Überfluss am Samstagabend, respektive Sonntagmorgen, akustisch. Ich dachte immer, DJs, die noch richtig mit Vinyl arbeiten, wären eigentlich ganz cool. Muss getäuscht haben.
Da fällt mir glatt eine Fragestellung ein, die mich zwischen Berliner Pilsener und Jever Lime beschäftigte: Gibt es in Clubs bestimmte Pflichtsongs, die jeder DJ spielen muss? Ich kann kaum glauben, dass es Zufall sein soll, einige musikalische Meisterwerke unabhängig vom Mann an den Reglern, sei er Vinyl-, Plastik- oder Festplatten-Akkrobat, nahezu immer an diesem Ort zu hören, während es um genau die gleichen musikalischen Ergüsse in anderen Einrichtungen eher spärlich bestellt ist.
Was gab's noch? Nulldrei hat gewonnen in Altona, zwei zu eins, Treffer vom Frahner und Jimmy Hartwig bescheren den zweiten Sieg in Folge, den elften insgesamt. Durch die Dreier von Kiel und Magdeburg bleibt's beim vierten Tabellenplatz und sieben Punkten auf die Spitze, nach hinten sind's mittlerweile zehn Punkte bis Platz fünf und der Zweiten aus Hannover. Nächsten Samstag kommt Türkiyemspor an den Babelsberger Park, drei Punkte sind Pflicht.
Bundesliga war an diesem Wochenende recht überraschungsfrei, Ausnahme vielleicht das 4:0 der Bremer gegen Stuttgart. Hertha gewinnt schon wieder, das reicht jetzt aber langsam mal. Hoffenheim mit dem erwarteten Einbruch in der Rückrunde, die müssen ganz schön kämpfen um in den internationalen Rängen zu bleiben. Stuttgart, Schalke und Leverkusen schwächeln allerdings auch, sodass sich von hinten derzeit noch nicht so viel Druck ergibt. Bayern sechs bis acht Wochen ohne Klose, das wird schwer. Kann man nur hoffen, dass Toni bald zurückkommt. Nahezu ohne Stürmer (Sorry, Poldi!) wird's vor allem in der Champions League fast unmöglich.
Was gibt's noch Spannendes? Wie Stefan Niggemeier berichtet hat SpOn in Sachen Amoklauf nachgelegt. Und wer am Freitagabend Schlag den Star auf Pro Sieben gesehen hat, wird vielleicht genauso irritiert gewesen sein wie ich. Mehr dazu gibt's von Peer Schader im F.A.Z.-Fernsehblog.
Fast vergessen: ich hab' eine neue Einschlaflektüre, Statistische Methoden der BWL und VWL. Ich würde fast sagen, das ist noch schlimmer als Romeo und Julia auf dem Dorfe und Kleider machen Leute zusammen. Damals wollte man mir immer weismachen, dass ich irgendwann den Gottfried Keller zu schätzen wissen werde - und ich hab's nicht geglaubt. Jugendliche Naivität.
Montag, März 16, 2009 | Tags: Altona, Amoklauf, Bayern, Bremen, Frahn, FritzClub, FritzClubDisco, Hartwig, Hertha, Hoffenheim, Jimi Blue, Klose, Nulldrei, Podolski, Pro Sieben, Studium, Stuttgart, Toni, Türkiyemspor, Urlaub | 4 Comments
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