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Wahllose Gedanken meets Hamburg, eine Perle feat. Premiumfernsehen

Ach ja, es ist mal wieder Zeit für wahllose Gedanken - einfach weil ich schlichtweg keine Zeit habe über irgendwas ausführlicher zu schreiben. Ich hab sie jetzt eigentlich auch nicht, aber mag grad auch einfach nichts Sinnvolles tun. Ausnahmsweise. Und deswegen nutz ich jetzt einfach mal meinen Twitter-Account als Notizzettel der letzten Tage, um nichts zu vergessen. Es folgt eine Abarbeitung der Geschehnisse (oh, heftiges Wort) seit Freitag.

Der fing schon super an: eine Mitfahrgelegenheit sollte mich mal wieder nach Berlin bringen, woraus aber nichts wurde. Fast am Hamburger Hauptbahnhof angekommen, schellte das Telefon. Unfall. Auto kaputt. Vom Lastwagen überrollt. Naja, fast - also angefahren. Schnell Freund und Helfer Bahn nach einem Ticket gefragt, gab es auch - für sagenhaft günstige 61,20 Euro. Waren schon die vergünstigten Konditionen. Und einen Sitzplatz auf dem Boden des ICE gab's gratis oben drauf. Oh, ich hätte fast die dreiunddreißig Minuten Verspätung vergessen zu erwähnen, die der Zug schon in Hamburg hatte. Über die weiteren Umstände, die so eine Fahrt mit sich bringt, hatte ich ja schon einmal berichtet.

Der restliche Tag wurde dann glücklicherweise besser, also deutlich besser. Ich hatte geladen zum Trällern unter Einfluss von Röstaromen. Tolles Wortspiel, ich klopf mir noch heute dafür auf die Schulter. Nach gemeinschaftlichem Frühjahrputz und ausgiebiger Shoppingtour gab's Fleisch und Wurscht, frisch von den glühenden Holzkohle gebräunt. Nachdem die Ins und Outs der Schürzen dieser Welt ausgemacht waren, ging's an die Beschaffung des gesangstechnisch notwendigen Equipments mit anschließendem, witterungsbedingten Fahrservice. Matze und Rudi gaben sich mit'm Bierchen in der Kralle an diesem Abend zum verdammten dritten Mal die Ehre: Friedrichshain in Extase, gut, dass die Ringbahn in den Schienen blieb. Wer jetzt noch mehr sehen und auch hören will, der suche selbst im Facebook danach - ich verlink' die Fotos und dieses unsägliche Video jedenfalls nicht.

Samstag begann mit einer sportlichen Tageshälfte: ich konnte mich kaum entscheiden, ob ich dem Qualifying in Barcelona oder dem Aufstieg der Unioner visuell oder der Niederlage meiner Nulldreier in Halle auditiv folgen sollte. Aufstieg adé, also nicht rechnerisch, aber endgültig. Es folgte die Bundesliga-Konferenz, an dieser Stelle vielen Dank nach Stuttgart. Eine Träne für das Exil konnte ich ja erst am Sonntag verdrücken. Danach schnell in die o2 World zu ALBA, ging gegen Oldenburg - das Ergebnis müsste ich jetzt googlen, die Hauptstadt hat jedenfalls gewonnen. Die Nacht schloss mit dem Morgen und der Vernichtung der bereits verstorbenen Fleischreste des Vortags.

Und hier kommt das Premiumfernsehen ins Spiel: Schwiegertochter gesucht! Die bewegende Geschichte von Hartmut und Nicole begleitete uns durch den Abend, einfach nur schön. Wer daran auch noch einmal zurückdenken möchte, hier die komplette Playlist auf YouTube.

Mein Sonntag gestaltete sich relativ entspannt, irgendwo zwischen der Sonne über den Dächern und nicht bearbeiteten, aber immerhin erstellten ToDo-Listen. Davon gab's Montag nach meiner Rückkehr nach Hamburg noch mehr, also von den Aufgaben und ihren Sammlungen. Arbeiten sich auch nicht wirklich ab, dafür geht das Arbeiten jetzt schon meist bis zwanzig Uhr. Nachfolgende Anrufe nicht ausgeschlossen. Und so seh ich grad gar nicht viel von der schönen Stadt und dem schönen Wetter, aber dafür sind's auch nur noch zwei Tage bis zum Wochenende. Puuuuuh.

Während ich das geschrieben hab, kam auch mein Abendessen an - musste heute mal sein. Und die Liga bleibt spannend, durfte ich gerade auf dem Handy bewundern. Ich mach jetzt doch noch ein bisschen was Produktives und dann geht's ab in die Nacht, heute mal zu verbringen zwischen Decke und Kissen.

Einmal in der o2 World - einmal bei ALBA

Ja, es ist mir peinlich - ich bin fast Nachbar der o2 World, aber ich war bis zum Samstag noch nie da. Das musste sich ändern - und so kam mir ein Mitarbeiterangebot zu reduzierten Konditionen gerade recht. ALBA Berlin gegen die Brose Baskets Bamberg, das war das Duell Zweiter gegen Siebter.


Angekommen, schnell die Karten abgeholt - und die Zeit reichte sogar noch für ein Bierchen rechtzeitig vor Spielbeginn. Positiv zu erwähnen sind nämlich die erstaunlich kurzen Wartezeiten, sowohl am Einlass als auch an den Verpflegungsständen und Toiletten. Gut geplant! Zur Auswahl gab es Beck's und Hasseröder vom Fass - überraschend nette Auswahl, denkt man an die häufig angebotenen Verbrechen der Radeberger-Gruppe bei derartigen Ereignissen.

Aber nun zum Spiel - und zur Show. Es war das erste Basketball-Spiel, was ich live in der Halle gesehen hab. Und auch wenn ich nicht sonderlich viel Ahnung habe vom Basketball, es war unterhaltsam. Gut, ALBA hat zum ersten Mal in der o2 World verloren, 62:72. Aus Laiensicht würde ich sagen, sie hatten mehr vom Spiel, aber haben ihre Punkte nicht gemacht. Vor allem bei den Freiwürfen hat es desöfteren gehapert. Trotz fast durchgehendem Rückstand wurde es im letzten Viertel noch einmal spannend, das Spiel drohte gegen die Gäste aus Bamberg zu kippen. Wurde aber, wie gesagt, nichts draus.


Ich als fußballgewöhnter Mensch war schon positiv überrascht von der Stimmung in o2 World. Ganz gute Unterstützung kam da von den Rängen, auch wenn man natürlich sagen muss, dass der Schall in einer Halle deutlich mehr ausrichten kann als in einem offenen Fußballstadion. Dazu eine ganz nette, amerikanisierte Aufmachung - ein pompöser Einlauf der Protagonisten, Auszeiten wurden von Cheerleadern und zugegeben teils doch recht dürftigen Spielchen rund um den Namensgeber und Hauptsponsor kurzweilig gestaltet. Gut, das mag jetzt für viele nichts Neues sein - für mich war es das aber.

Alles in allem ein netter Abend, ich komm gern wieder in die o2 World - vielleicht ja beim nächsten Mal zu den Eisbären. Wäre auch Premiere in Sachen Eishockey.

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